1914 (erstes Kriegsjahr) - 1919

1914 - Vorst. Wilhelm Weißer Julius Straub wurde erstmals Schriftführer. Das „Stiftungsfest“ fand am 14. Juni 1914 statt. Die Abrechnung ergab einen Reingewinn von 60 Mark. Die Festdamen erhielten wegen der Kriegslage statt eines Ausfluges ein Exemplar „Schneeglöckli us em Schwarzwald“ von Bertin Nitz. Es standen 22 Mitglieder im Feld. Die Christbaumfeier fiel aus.

 

1915 - Wegen der Kriegslage fanden keine Neuwahlen statt. Der Club zählte 57 Mitglieder. Der erste Spielführer Wilhelm Schultheiß fiel auf dem „Felde der Ehre“. Von Spielführer Hermann Schmalz, Soldat in Ostasien, wusste man nicht ob er gefallen oder in Gefangenschaft geraten war. Worte von Bertin Nitz: „Wir alle aber hoffen, dass die Sportkollegen recht bald, geschmückt mit dem „Siegeslorbeer“ in die Heimat einziehen. Das walte Gott“. Die Spielstunden (Training) mussten 1915 ausfallen da man in den Fabriken bis 21.30 Uhr am Abend arbeitete.

 

1916 - 1919  - Aufgrund des Krieges und seiner Folgen für den Club, gab es erst wieder ab dem 19. Januar 1919 die ersten Protokolle. Der Krieg forderte 8 Mitglieder des Clubs, davon 6 durch Heldentod. Zum ersten Mal in der Clubgeschichte wurden die Anwesenden in der Generalversammlung am 19. Januar 1919 vom stellvertretenden Vorstand Wilhelm Weißer zum Gedächtnis an die gefallenen und verstorbenen Mitglieder zum ehrenden Gedenken aufgefordert. Das 15-jährige Bestehen des Clubs wurde im Schwert mit einer Abendunterhaltung mit Tanz und „Komischen“ abgehalten. Gustav Thoma beantragte die Aufnahme von Wintersport zur Sprache zu bringen.